Im ersten Halbjahr 2023 verzeichnete die VALORA EFFEKTEN HANDEL AG (VEH AG) eine schwache Geschäftsgrundlage. Der Umsatz lag zum 30.06.2023 bei ungeprüften 1,8 Millionen Euro, was am unteren Rand der Jahresplanung liegt. Das Halbjahresergebnis betrug rund -71 Tausend Euro, was unter der Planung liegt.
Die erneuten Kursrückgänge zum Stichtag hatten einen maßgeblichen Anteil daran. Die Abschreibungen aus den saldierten Auf- und Abwertungen des Handels- und des Anlagebuches gegenüber dem ersten Quartal 2023 beliefen sich auf -58 Tausend Euro und betragen aufs Halbjahr gerechnet -18 Tausend Euro.
Aufgrund dieser Entwicklungen musste das Jahresplanziel von einem ausgeglichenen auf ein Ergebnis von -100 Tausend Euro herabgesetzt werden.
Die Rechts- und Beratungskosten beliefen sich im ersten Halbjahr auf rund 81 Tausend Euro. Zusätzlich zu den Rechts- und Beratungskosten gab es auch deutlich erhöhte Kosten für die Präsenz-Hauptversammlung.
Die Positionen ab einem stichtagsbezogenen Wert von 100.000 Euro sind die A.H.T. Syngas NV, Albis AG, die freenet AG, die MPC AG sowie die United Internet AG. Die jeweiligen Bestände haben eine Höhe von maximal 9 % des haftenden Eigenkapitals der VEH AG zum 31.12.2022.
Das Umsatz-Planziel für 2023 wurde auf 3 bis 4 Millionen Euro gesetzt. Das Plan-Ergebnis wurde, wie oben erläutert, reduziert auf -100 Tausend Euro.
Liquiditätsrisiken sind aufgrund der hohen Eigenkapitalfinanzierung für das Geschäftsjahr 2023 nicht erkennbar.
Zusammenfassung der wichtigen Punkte:
- Schwache Geschäftsgrundlage der VALORA EFFEKTEN HANDEL AG im ersten Halbjahr 2023
- Umsatz von 1,8 Millionen Euro, unterhalb der Jahresplanung
- Halbjahresergebnis von -71 Tausend Euro, unterhalb der Planung
- Jahresplanziel von einem ausgeglichenen Ergebnis auf -100 Tausend Euro herabgesetzt
- Hohe Rechts- und Beratungskosten
- Positionen ab einem stichtagsbezogenen Wert von 100.000 Euro sind die A.H.T. Syngas NV, Albis AG, die freenet AG, die MPC AG sowie die United Internet AG
- Umsatz-Planziel für 2023 auf 3 bis 4 Millionen Euro gesetzt
- Keine erkennbaren Liquiditätsrisiken für das Geschäftsjahr 2023 aufgrund der hohen Eigenkapitalfinanzierung
Das könnten Ihre Fragen zum Bericht dazu sein:
- Was waren die Hauptgründe für die schwache Geschäftsgrundlage der VALORA EFFEKTEN HANDEL AG im ersten Halbjahr 2023?
- Die Hauptgründe waren erneute Kursrückgänge und hohe Rechts- und Beratungskosten.
- Warum musste das Jahresplanziel von einem ausgeglichenen Ergebnis auf -100 Tausend Euro herabgesetzt werden?
- Aufgrund der erneuten Kursrückgänge und der hohen Rechts- und Beratungskosten musste das Jahresplanziel herabgesetzt werden.
- Was sind die Positionen ab einem stichtagsbezogenen Wert von 100.000 Euro?
- Die Positionen ab einem stichtagsbezogenen Wert von 100.000 Euro sind die A.H.T. Syngas NV, Albis AG, die freenet AG, die MPC AG sowie die United Internet AG.
- Was ist das Umsatz-Planziel für 2023 und warum wurde es gesetzt?
- Das Umsatz-Planziel für 2023 wurde auf 3 bis 4 Millionen Euro gesetzt. Dies berücksichtigt die aktuelle Geschäftslage und die erwartete Entwicklung.
- Gibt es erkennbare Liquiditätsrisiken für das Geschäftsjahr 2023?
- Aufgrund der hohen Eigenkapitalfinanzierung sind für das Geschäftsjahr 2023 keine Liquiditätsrisiken erkennbar.