Der Mobility-Spezialist und Autovermieter Sixt leidet stark unter den Auswirkungen der Corona-Krise. Weshalb das Unternehmen am 4. August d. J. aufgrund der Unwägbarkeiten eine konkrete Prognose für das laufende Geschäftsjahr zurückgezogen hat.
Nun liegen allerdings Zahlen für die ersten neun Monate 2020 vor und das Sixt-Management wagt einen vorsichtigen Ausblick auf das gesamte – äußerst schwierige – Geschäftsjahr. Der operative Konzernumsatz dürfte mit 1,5 Mrd. Euro rund 40 Prozent unter den im letzten Jahr erreichten 2,5 Mrd. Euro Jahresumsatz liegen. Beim operativen Ergebnis vor Steuern (EBT) erwartet Sixt einen Verlust im Bereich von 70 bis 95 Mio. Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 308 Mio. Euro erzielt wurde.
Der Vorstand weist explizit darauf hin, dass auch die neue Prognose unter der Annahme steht, das es im laufenden Jahr zu keiner noch gravierenderen Ausbreitung der COVID-19-Pandemie – verbunden mit den entsprechenden Einschränkungen – kommt.
Die Nachricht schlägt heute entsprechend auf den Aktienkurs durch. Die im SDAX gelisteten Sixt-Aktien, die gestern noch 1,4 Prozent höher bei 92,90 Euro aus dem Handel gingen, verlieren vorbörslich bereits kräftig und liegen bei Lang & Schwarz mit 87,50 Euro rund sechs Prozent unter ihrem gestrigen Schlusskurs.
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