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Meyer Burger Technology AG hat einen neuen Liefervertrag mit Memodo abgeschlossen. Die Solarbranche steht unter Druck, doch das Schweizer Unternehmen zeigt Rückgrat. Der Fokus liegt auf Italien – einem Markt, der geradezu danach schreit, erschlossen zu werden. Meyer Burgers Module „Made in Germany“ kommen da wie gerufen. Sie erfüllen die strengen Kriterien der höchsten Förderkategorie C im Programm „Transizione 5.0“. Klingt technisch? Ist es auch. Aber genau das macht den Unterschied.
28. März 2025 – an diesem Tag wurde die Nachricht offiziell bekannt. Die Module punkten mit bifazialen Solarzellen und einem Wirkungsgrad von mindestens 24 Prozent. Für italienische Unternehmen bedeutet das: mehr Subventionen, weniger Abhängigkeit. Das könnte der Startschuss für eine Renaissance europäischer Photovoltaik sein. Oder zumindest ein kleiner Hoffnungsschimmer.
Technologie trifft Strategie
Die Heterojunction/SmartWire-Technologie ist nicht neu, aber sie ist robust. Und sie funktioniert. Meyer Burger setzt dabei auf seine eigene Produktion – von den Zellen bis zur Endmontage. Diese Vertikalisierung ist clever. Sie sichert Qualität, reduziert Risiken und stärkt …
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Die Zahlen sind raus – und sie machen deutlich, dass Pfeiffer Vacuum Technology AG im vergangenen Jahr vor allem eines erlebte: Gegenwind. Der Umsatz sackte von 956,3 Millionen Euro auf 884,6 Millionen Euro ab. Das ist ein Rückgang, der wehtut, aber wenig überrascht. Schließlich haben viele Industriezweige mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Am 24. März 2025 veröffentlichte das Unternehmen die vorläufigen Zahlen für 2024. Und die zeigen auch beim Betriebsergebnis (EBIT) eine klare Tendenz nach unten.
Das EBIT fiel von 108,7 Millionen Euro auf 57,9 Millionen Euro. Die Marge schrumpfte von 11,4 % auf 6,5 %. Was steckt dahinter? Negativ-Skaleneffekte und höhere Kosten für IT-Investitionen belasteten das Ergebnis. Aber lassen wir uns nicht vormachen, dass allein die Marktbedingungen schuld sind. Manche könnten sagen, hier fehlt es an Innovation – oder zumindest an Timing.
Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Frage ist: Kann Pfeiffer Vacuum wieder wachsen? Immerhin steht das Unternehmen mit seiner ISIN DE0006916604 und WKN 691660 weiterhin für hochspezialisierte Vakuumtechnik. Doch ohne frische Impulse könnte es schwer werden, den Schwung zurückzugewin…
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MÜNCHEN (dpa-AFX) – Die deutsche Wirtschaft hat ihren Rückstand in der Digitaltechnologie zumindest bei den Patentanmeldungen etwas verrin…
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Elmos Semiconductor SE hat am 20. März 2025 seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2024 vorgelegt – und der liest sich durchaus spannend. Das Unternehmen steckt mitten in einem grundlegenden Wandel: Während die Märkte insgesamt schrumpfen, bleibt Elmos auf Kurs. Der Umsatz kletterte leicht um 1,1 % auf 581,1 Mio. Euro. Okay, das ist kein Raketentriebwerk, aber immerhin ein positives Signal in einer herausfordernden Phase.
Die Dividende macht Laune: Aufsichtsrat und Vorstand schlagen eine Erhöhung um 17,6 % auf 1,00 Euro je Aktie vor. Das dürfte den Aktionären gefallen. Vor allem weil gleichzeitig klargestellt wird, dass man trotzdem genug Spielraum für Investitionen behält. Ein cleverer Balanceakt, oder? Die EBIT-Marge lag bei 29,7 %, was zeigt, dass das operative Geschäft weiterhin stabil läuft.
Nachhaltigkeit im Fokus
Interessant ist auch der Blick auf die Nachhaltigkeitsziele. Die Treibhausgasemissionen konnten um 20 % gegenüber dem Basisjahr 2022 gesenkt werden. Bis 2035 will Elmos sogar komplett klimaneutral sein. Ob das realistisch ist? Nun ja, zumindest scheint man ernsthaft daran zu arbeiten. Und hey, wer hätte gedacht, dass ein Tech-Unternehmen aus Lever…
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Vonovia hat 2024 am oberen Ende der Prognose abgeschlossen und schaltet wieder auf Wachstum um. Der Immobilienriese steigerte sein Adjusted EBITDA Total auf 2,6 Mrd. €, während das Portfolio nahezu vollvermietet blieb. Am 19. März 2025 verkündete das Unternehmen zudem eine signifikante Dividendenerhöhung auf 1,22 €.
Interessant ist hierbei die klare strategische Neuausrichtung. Das Bochumer Unternehmen will künftig stärker in den Neubau investieren und plant Baustarts für rund 3.000 Wohnungen im laufenden Jahr. Besonders bemerkenswert: Die CO2-Intensität konnte durch innovative Technologien bereits um 1,6 % gesenkt werden.
Wachstumstreiber Value-add und Modernisierung
Das Segment Value-add entwickelte sich mit einem Plus von fast 60 % besonders dynamisch. Vonovia setzt dabei verstärkt auf serielle Modernisierung und modularen Wohnungsbau. Allein 2024 wurden über 11.000 Wohnungen barrierearm modernisiert – ein klares Signal angesichts der alternden Gesellschaft. "Wir kommen früher aus der Krise als viele andere", so Vorstandschef Rolf Buch. Man spürt die Entschlossenheit, die nächsten Jahre zu nutzen.
Für 2028 strebt Vonovia ein Adjusted EBITDA von 3,2 bi…
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Meyer Burger Technology AG steht mal wieder im Fokus – und das aus gutem Grund. Die Schweizer Solarfirma hat am 10. März 2025 ihre Brückenfinanzierung nicht nur verlängert, sondern auch kräftig aufgestockt. Mit der neuen Änderungsvereinbarung steigt das Finanzierungsvolumen nun auf stolze 72,8 Millionen US-Dollar. Das ist schon eine Hausnummer, oder? Sofort abrufbar sind dabei erstmal 5,6 Millionen Dollar. Weitere 7,8 Millionen könnten folgen – aber halt, da hängt noch eine Bedingung dran. Was genau die ist? Das bleibt vorerst im Nebel.
Die Verlängerung der Laufzeit gibt dem Unternehmen Luft. Zumindest theoretisch. Denn klar ist: Meyer Burger spielt weiter auf Zeit. Parallel läuft ein strategischer M&A-Prozess, in dem das Unternehmen mit potenziellen Interessenten verhandelt. Ob daraus tatsächlich was Handfestes wird? Noch steht der Wettlauf gegen die Uhr.
Zwischen Druck und Hoffnung
Die Gläubiger scheinen mitzuspielen, zumindest vorerst. Doch wie lange hält diese Geduld an? Die jüngste Entwicklung zeigt: Meyer Burger navigiert zwischen Erwartungen und Realitäten. Ein Balanceakt, der alles andere als einfach ist.
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Die Hypoport-Aktie zeigt sich nach den jüngsten Geschäftszahlen als echter Hoffnungsträger in unsicheren Zeiten. Am 10. März 2025 veröffentlichte das Berliner Tech-Unternehmen für die Finanzdienstleistungsbranche seine vorläufigen Zahlen für 2024.
Der Konzernumsatz legte um satte 14% auf 561 Mio. € zu. Besonders beeindruckend: Das Kernsegment Real Estate & Mortgage Platforms wuchs sogar um 17%. Da haben sich Marktanteilsgewinne und die Erholung am Immobilienmarkt offenbar perfekt ergänzt. Wer hätte gedacht, dass die sinkenden Finanzierungszinsen so einen Schub auslösen würden?
Alle Segmente im Aufwind
Aber nicht nur die Immobilienfinanzierung läuft rund. Auch im Segment Financing Platforms gab es Lichtblicke. Während die Wohnungswirtschaft und Ratenkredit-Geschäfte zweistellig wuchsen, bremste Corporate Finance etwas. Aber hey, ein Gesamtplus von 6% ist doch ordentlich.
Spannend wird's bei der Prognose für 2025. Mit mindestens 640 Mio. € Umsatz und einem EBIT zwischen 30 und 36 Mio. € könnte es richtig spannend werden. Die Versicherungsplattformen wachsen zwar nur moderat, aber stetig. Für eine Branche, die oft als langweilig gilt, gar nicht mal …
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Meyer Burger Technology AG steht mal wieder im Fokus – und zwar wegen einer Brückenfinanzierung, die am 6. März 2025 verlängert wurde. Eigentlich sollte das Ganze schon Ende letzten Jahres abgeschlossen sein, aber wie so oft in der Wirtschaft: Pläne ändern sich. Die Fazilität, die von einer Gruppe von Anleihegläubigern bereitgestellt wurde, läuft nun bis zum 10. März 2025 weiter. Ob es danach eine weitere Verlängerung gibt? Das hängt wohl von der einstimmigen Zustimmung aller Beteiligten ab.
Die Situation ist heikel. Meyer Burger hat in den letzten Jahren viel versucht, um sich als Player im Solarmarkt zu etablieren. Aber die Finanzen bleiben ein ständiges Thema. Man könnte fast sagen, dass die Firma auf einem Drahtseil tanzt. Die Frage ist nur: Wie lange kann sie das noch durchhalten?
Was bedeutet das für die Zukunft?
Klar ist: Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit Vorsicht zu genießen. Meyer Burger selbst warnt davor, blindlings auf solche Prognosen zu setzen. Risiken, Unsicherheiten – das volle Programm eben. Und ja, wer hätte das gedacht: Der Markt bleibt unberechenbar. Mal sehen, ob die Verlängerung der Brückenfinanzierung tatsächlich der entscheiden…
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Wer hätte gedacht, dass ein kleines Biotech-Unternehmen aus Mainz den Kampf gegen Darmkrebs neu definieren könnte? Mainz Biomed (ISIN: NL0014631587, WKN: A3CM2G) macht genau das. Am 03. März 2025 hat das Unternehmen seine Strategie für den diesjährigen Darmkrebsmonat präsentiert – und die liest sich spannend.
Statt auf späte Diagnosen setzt man bei Mainz Biomed auf Prävention. Verständlich, wenn man bedenkt, dass jährlich über 930.000 Menschen weltweit an Darmkrebs sterben. In Deutschland sind's pro Jahr etwa 22.836 Todesfälle. Die Zahlen sprechen für sich – oder vielmehr gegen eine zu lasse Einstellung. Das Unternehmen arbeitet an einem Test der nächsten Generation, der schon Krebsvorstufen erkennen soll. Mit einer Sensitivität von 82 % und einer Spezifität von 97 % bei fortgeschrittenen Adenomen, scheint man auf dem richtigen Weg.
Von der Theorie in die Praxis
Mit ColoAlert® ist Mainz Biomed bereits jetzt am Markt vertreten. Der Test wird in Europa und den VAE vertrieben, während parallel eine FDA-Studie für den US-Markt läuft. Besonders clever: Durch Partnerschaften mit Laboren, wie zuletzt in der Schweiz, erweitert das Unternehmen kontinuierlich seinen …
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Die Manz AG macht ernst mit dem Abbau ihrer internationalen Strukturen. Am 28. Februar 2025 verkündete das insolvente Unternehmen den Verkauf seiner slowakischen Tochtergesellschaft an die malaysische Greatech Technology Berhad. Der Deal könnte ein erstes Signal für weitere Zukäufe sein – schließlich stehen noch diverse andere Beteiligungen der Reutlinger auf der Verkaufsliste.
Konkret geht es um die Manz Slovakia s.r.o., einen wichtigen Player in der Auftragsfertigung. Rund 240 Mitarbeiter produzieren dort Geräte für die Halbleiter-, Medizin- und Verpackungsindustrie. Interessant: Greatech will den Laden weiterlaufen lassen. Ob's am Ende wirklich so kommt? Das bleibt abzuwarten, aber zumindest klingt's erstmal plausibel.
Wer ist eigentlich Greatech?
Greatech aus Malaysia ist nicht irgendwer. Die börsennotierte Firma bietet Automatisierungslösungen und hat sich auf Ingenieurdienstleistungen spezialisiert. Passt also thematisch ganz gut zu Manz Slovakia. Für die Insolvenzmasse der Manz AG fließt der Erlös direkt in die Kasse – wieviel genau, bleibt unter Verschluss. Aber hey, jeder Euro zählt im Moment.
Das Timing ist spannend. Erst Anfang des Jahres wurde d…