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Die Mutares SE & Co. KGaA (ISIN: DE000A2NB650, WKN: A2NB65) zeigt einmal mehr, wie taktisch klug der Konzern sein Portfolio optimiert. Am 1. April 2025 gab das Unternehmen bekannt, dass die Tochter Alcura France ein unwiderrufliches Angebot für den Verkauf ihres Care-Services-Geschäfts erhalten hat. Der Käufer? Die Santé Cie Group, ein europaweit führender Player im Bereich häuslicher Pflege. Das Geschäft brachte 2024 immerhin rund 17 Mio. Euro Umsatz – aber es gehört eben nicht zum Kerngeschäft.
Warum das wichtig ist? Weil Mutares hier eine klare Strategie verfolgt: Fokus auf das Wesentliche. Johannes Laumann, CIO von Mutares, betont, dass Alcura France künftig voll auf MAD setzen wird. Das ist französisch und bedeutet so viel wie "Bleiben zu Hause". Klingt simpel, ist aber clever. Statt sich in Randbereiche zu verzetteln, will man Apotheken ein umfassendes Dienstleistungsangebot bieten. Und ja, das könnte lukrativ werden.
Was steckt dahinter?
Der Deal steht noch unter Vorbehalt, üblich halt. Aber klar ist: Mit solchen Schritten treibt Mutares den Shareholder Value nach oben. Für 2025 peilt der SDAX-Konzern einen Umsatz von etwa 7 Mrd. Euro an. Das ist amb…
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Die Kurskapriolen von Steyr Motors waren das Gesprächsthema der vergangenen Woche an den Börsen Frankfurt und Wien. DER AKTIONÄR hat mit …
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Die Aumann AG hat am 14. März 2025 eine spannende Strategie vorgestellt, die zeigt: Auch in schwierigen Zeiten gibt es Wege, Shareholder-Value zu schaffen. Das Unternehmen steigerte 2024 sein EBITDA um satte 73,4 % auf 36 Mio. € – das ist schon mal eine Hausnummer, die man nicht ignorieren sollte. Allerdings wird klar: Die Automobilbranche steht weiter unter Druck. Der Auftragseingang sackte um über 40 % ab. Das lässt die Prognose für 2025 etwas verhaltener ausfallen.
Trotz eines erwarteten Umsatzrückgangs auf 210 bis 230 Mio. € will Aumann seine EBITDA-Marge zwischen 8 und 10 % halten. Das klingt ambitioniert, aber machbar. Was wirklich überrascht? Die Ankündigung eines Aktienrückkaufs und des Einzugs eigener Aktien. Bis zu 10 % der Stückaktien könnten zurückfließen.
Kapitalstrategie mit Augenmaß
Warum macht Aumann das? Ganz einfach: Weniger Aktien bedeuten mehr Wert pro Stück. Zudem bleibt genug Cash für Zukäufe. Mit einer Nettofinanzliquidität von 138,2 Mio. € im Rücken kann das Unternehmen flexibel agieren. Der Dividendenvorschlag von 0,22 € je Aktie rundet das Paket ab. Nicht üppig, aber solide. Wer langfristig denkt, könnte hier ein interess…
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HAMBURG (dpa-AFX) – Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für SFC Energy nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 27 Eur…
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Mutares SE & Co. KGaA hat am 30. Dezember 2024 eine neue Übernahme bekannt gegeben: Nervión Industries, Engineering and Services, S.L.U. wird in das Portfolio des Unternehmens integriert. Diese Akquisition markiert bereits die achtzehnte Übernahme des laufenden Jahres und könnte Mutares' Position im Segment Goods & Services erheblich stärken. Nervión, ein etablierter Anbieter von Industriedienstleistungen mit einem Umsatz von rund 200 Millionen Euro im Jahr 2023, bringt wertvolle Expertise in Bereichen wie industrielle Wartung und den Bau von Photovoltaikanlagen mit.
Strategische Erweiterung im Industriedienstleistungssektor
Das Unternehmen, das seinen Sitz in Spanien hat, bedient vor allem Tier-1-Kunden in der Öl- und Gasindustrie sowie im Energiesektor. Viele dürften überrascht sein, dass Mutares mit dieser Akquisition nicht nur sein Leistungsportfolio erweitert, sondern auch seine Marktposition in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Umfeld festigt. Der Abschluss der Transaktion wird für das erste Quartal 2025 erwartet, und es bleibt spannend, ob die Integration von Nervión reibungslos verläuft. Der CIO von Mutares, Johannes Laumann, äußerte sich optimis…
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(Neu: Reaktionen Laumann und Rehlinger.) BERLIN (dpa-AFX) – Die umstrittene Krankenhausreform von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterba…